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Unterstützende Einzelpersonen

Statements prominenter Unterstützer

Sven Kühn von Burgsdorff

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Ehemaliger EU-Botschafter in den Besetzten Palästinensischen Gebieten

„Die Anerkennung des palästinensischen Staates auf der Grundlage der einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen ist nicht nur völkerrechtlich geboten – sie ist auch die Vorbedingung einer tragfähigen Zweistaatenlösung, die es Israel und Palästina ermöglicht, in Frieden und Sicherheit nebeneinander zu existieren.“
August 2025

Christian Clages

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Botschafter a.D.

„Zwischen dem Jordan-Fluss und dem Mittelmeer leben sieben Millionen Juden und sieben Millionen Palästinenser. Sie alle haben ein Recht, in ihrer Heimat in Frieden und Sicherheit zu leben. Sie haben auch ein Recht auf Selbstbestimmung, wie es die Vereinten Nationen von Anfang an und immer wieder bestätigt haben. Es kann nicht auf Dauer sein, dass eine der zwei Bevölkerungen ihre kollektiven Rechte verwirklicht, die andere aber unter Besatzung und ohne gleiche individuelle und kollektive Rechte lebt. Der Internationale Gerichtshof hat die Besetzung für völkerrechtswidrig erklärt. Insofern wäre eine Anerkennung Palästinas durch Deutschland, wie es bereits 147 Staaten getan haben, ein folgerichtiger Schritt, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und unseren allgemeinen politischen Grundsätzen. Ich bin dafür. Es wäre ein sichtbares Zeichen, dass wir uns für alle Menschen im historischen Palästina gleichermaßen einsetzen.“
Juli 2025

Christoph Heusgen

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Ehemaliger UN-Botschafter

„Die bisherige Haltung der Bundesregierung ist zwar völkerrechtlich nachvollziehbar. Aber wenn der Verhandlungsweg aussichtslos erscheint, muss man in der Diplomatie gelegentlich zu symbolischen Mitteln greifen. Eine gemeinsame Anerkennung Palästinas durch Deutschland, Großbritannien und Frankreich bei der kommenden Generalversammlung der Vereinten Nationen würde ein starkes Signal der europäischen Geschlossenheit und Entschlossenheit senden, das vielleicht doch ein gewisses Nachdenken auf israelischer Seite hervorruft.“
August 2025

Hans-Christof von Sponeck

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Deutscher UN-Diplomat (1968 - 2000)

„Die Anerkennung Palästinas als Staat ist keine Option, Herr Merz. Sie ist eine lang überfällige Bestätigung, dass Deutschland Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit ernst nimmt.“

Aus dem Grußwort anlässlich der bundesweiten Friedensdemo „Nie wieder kriegstüchtig“, Berlin/Stuttgart, 3. Oktober 2025

Dr. René Wildangel

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Historiker und Publizist, 2011-2015 Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah

„Jahrelang haben die Europäische Union und Deutschland in Folge des Osloer Friedensprozesses den Aufbau eines palästinensischen Staatswesens vor Ort mit Milliarden Euro unterstützt. 2011 bescheinigte ein Bericht der Vereinten Nationen, dass die geschaffenen Institutionen bereit für die Eigenstaatlichkeit sind. Seitdem wurde die palästinensische Autonomiebehörde systematisch geschwächt: Durch massive israelische Siedlungspolitik, Rückhalten der von Israel eingesammelten palästinensischen Steuereinnahmen oder regelmäßige Vorstöße der israelischen Armee im Westjordanland, welche die Autorität der Autonomiebehörde untergraben. Der israelische Premierminister Netanjahu sagt seit Jahrzehnten, dass er keinen palästinensischen Staat will. Die Anerkennung Palästinas durch Deutschland ist längst überfällig, um dem etwas entgegenzusetzen – wenn denn die Bundesregierung eine Zweistaatenlösung noch will, wie sie es immer wieder proklamiert.“
Dezember 2025

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